08.07.2026
Sieben Wege. Unendliche Ausblicke.
Der erste Schritt aus dem Adler Inn, und schon ist die Welt eine andere. Kühlere Luft, das Rauschen des Tuxbaches, ein Tal, das nach Süden immer enger wird – bis die Berge es ganz für sich beanspruchen. Wer von hier aus wandert, hat die Wahl: sanfte Familienwege, blumenreiche Almwiesen, stille Bergseen oder gigantische Gipfel. Hier sind sieben Touren – welche ist deine liebste?
- Wasserfallweg – wo das Schmelzwasser seinen Weg sucht
Direkt an der Talstation der Hintertuxer Gletscherbahn beginnt dieser Weg, der in rund zweieinhalb Stunden an Kesselfall, Schraubenfall und dem charakteristischen Walfischmaul entlangführt. Trittsicherheit hilft, das Wanderglück garantiert.
Schwierigkeit: mittel - Schleierwasserfall & Bichlalm – der Klassiker mit Almabschluss
Zum Schleierwasserfall, dann hinauf zur Bichlalm auf 1.695 Metern: Sonnenterrasse mit Gletscherblick, Panoramaspielplatz und Streichelzoo für die Kleinen.
Schwierigkeit: leicht
Gut zu wissen: auf Teilen auch mit Kinderwagen zugänglich - Erlebnisweg Tuxbach – zehn Kilometer für die ganze Familie
Von Vorderlanersbach nach Hintertux, entlang des rauschenden Tuxbaches, mit Hängebrücke, Kletterstation und Erlebnisstationen für Kinder. Der Weg lässt sich jederzeit verkürzen.
Schwierigkeit: leicht - Kasererscharte & Frauenwand – der Blumenweg mit Gletscher im Rücken
Alpenrosen, Enzian, Fernsicht auf Olperer und Kaserer: Diese Tour von der Sommerbergalm über die Kasererscharte zur Frauenwand gehört zu den schönsten des Tals. Ein kurzes seilgesichertes Stück verlangt Trittsicherheit.
Schwierigkeit: mittel - Olpererhütte & Olperer Brücke – das Fotomotiv des Zillertals
Die Hängebrücke mit Blick auf den türkisgrünen Schlegeisspeicher ist eines der bekanntesten Motive des Zillertals – und der Weg dorthin, mit rund drei Stunden Gehzeit, einer der lohnendsten.
Schwierigkeit: mittel - Stoankasern & Junssee – Bergkäse, Bergblick, Bergsee
Vorbei an der Schau-Bergkäserei Stoankasern, wo man morgens die Milchverarbeitung live erleben kann, weiter hinauf zum stillen Junssee auf 2.750 Metern. Kaum bekannt, schwer zu vergessen.
Schwierigkeit: mittel bis schwierig - Rastkogel – der Rundblick bis zur Zugspitze
Auf 2.760 Metern öffnet sich ein Panorama, das bei klarem Wetter bis zur Zugspitze reicht. Der Abstieg über die stillen Rastkogelseen gehört zu den Geheimtipps der Region. Gehzeit ab Geiselhof ca. sieben Stunden. Schwierigkeit: anspruchsvoll
Zurück im Adler Inn
Wer nach einem langen Wandertag ins Adler Inn zurückkommt, weiß, warum es gut ist, ein Zuhause im Tal zu haben. Anni Stocks Küche wartet mit hausgemachten Spezialitäten und regionalen Gerichten.

